Das soziale Gehirn und schizophrene Erkrankungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 04 · S. 224-228
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Menschen sind inhärente Sozialwesen. Soziale Kognition und Interaktion erlauben, andere Menschen zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Ein beachtlicher Teil des Gehirns, wie frontale Areale oder die Amygdala mit ihren Verbindungen, bilden das soziale Gehirn und sind für die neuronale Steuerung dieser Prozesse verantwortlich. Subgruppen von Schizophreniepatienten weisen ausgeprägte Defizite in sozialer Kognition auf. Schnittstellen zwischen dem sozialen Gehirn und der Pathophysiologie schizophrener Erkrankungen werden damit assoziiert. Ein Augenmerk kommt dem defizitären visuellen Explo…