Beobachtungen bei der Behandlung mit subkonvulsiven Cardiazolstößen
Richard Kraemer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 33/34 · S. 1081-1083
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die Behandlung der endogenen Depression mit subkonvulsiven Cardiazoldosen vermag die Vollschocktherapie nicht zu ersetzen. Sie ist hier eine unterstützende Behandlung. Nur in ganz leichten Fällen und bei abgeschwächten Rezidiven kann die Cardiazolbehandlung genügen. Sie kann auch als vollschocksparende Nach- oder Zusatzbehandlung Anwendung finden. Gewisse Formen hypochondrischer Störungen scheinen besonders gut anzusprechen. 2. Auch die subkonvulsive Cardiazoltherapie kann zu mnestischen Störungen führen. Sie erreichen allerdings nicht das Ausmaß der durch Vollschocks erzeugten. 3. Die Möglich…