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Das Papaverin als Gefäßmittel und Anästheticum1)

J. Pal · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1914 · Heft 04 · S. 164-168

Dokument
1090107
CareLit-ID
Jahr
1914
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
J. Pal
Ausgabe
Heft 04 / 1914
Jahrgang 40
Seiten
164-168
Erschienen: 1914-01-22 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Papaverin wirkt ebenso wie auf die glatten Muskeln der Eingeweide auch auf die der Gefäße entspannend. Es setzt den Ueberdruck herab und ist daher in allen Hochspannungszuständen mit Erfolg zu verwenden. Gegenüber dem Amylnitrit bietet es mannigfache Vorteile. Durch seine blutverteilende Wirkung ist es von gutem Einfluß bei der Hämoptoë. Papaverin ist weder ein narkotisches noch ein stopfendes Mittel und ist nahezu als ungiftig zu bezeichnen. Lokal angewendet, wirkt es anästhesierend. Die gleichen Wirkungen wie das Papaverin hat auch das Narkotin.

Schlagworte

Amylnitrit DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift