CareLit Fachartikel

Zur Geschichte des erstarrenden Verbandes

Johannes Steudel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1947 · Heft 43/44 · S. 646-649

Dokument
1091688
CareLit-ID
Jahr
1947
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Johannes Steudel
Ausgabe
Heft 43/44 / 1947
Jahrgang 72
Seiten
646-649
Erschienen: 1947-11-21 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Einen befriedigenden erstarrenden Verband zur Retention des reponierten Knochenbruches besitzt die Chirurgie erst seit 1852. Die Antike ist, obwohl sie den gebrannten Gips kannte, über Versuche mit Mehlkleister und Harzen nicht hinausgekommen; das Mittelalter behalf sich mit Hühnereiweiß, womit Binden und Kompressen getränkt wurden. Militärärzte (Larrey, Seutin, Mathijsen) griffen im 19. Jahrhundert das Problem erneut auf: Mathijsen fand mit dem Gipsbindenverband eine hervorragende, ebenso einfache wie zweckentsprechende Lösung.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift