Über verschiedene Formen von Erschöpfungszuständen
Gerd Voss · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1944 · Heft 23/24 · S. 332-334
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter Erschöpfung, einem höheren Grad der Ermüdung, verstehen wir einen komplexen Begriff, bei dem Peripherie und Zentrum, Erfolgsorgan und Gehirn, nicht voneinander getrennt werden dürfen. Auf neurologischem Gebiet sind objektiv faßbare Anzeichen derartiger Störungen die Reflexerschöpfbarkeit sowie die Erschöpfbarkeit der Muskelkraft bei spastischen Lähmungszuständen, extrapyramidalen Erkrankungen und der Myasthenie. Eine Erklärung für diese Vorgänge ist nicht möglich. Nach tierexperimentellen Versuchen scheint dem Sympathikus eine ermüdungsverzögernde Rolle zuzukommen. Stereotype Bewegungsanoma…