Bei welcher Menge entnommenen Blutes setzt das Knochenmark mit gesteigerter Blutneubildung ein?
Norbert Piechl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1941 · Heft 35 · S. 950-952
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach der Fragestellung, ob die Blutdepots durch ihre ausgleichende Wirkung Blutverluste parallelisieren können, werden die Methoden der Kontrolle der Blutneubildung besprochen. An Hand von mehreren, verschieden großen Aderlässen wird die Reaktionsgrenze des Knochenmarks blutgesunder Menschen mit den verschiedenen Methoden geprüft. Dabei wird festgestellt, daß bei Blutverlusten von ungefähr 200 ccm mit den üblichen Methoden keine Reaktion des Knochenmarkes im Sinne einer erhöhten Erythrozytenproduktion mehr gefunden werden kann. Mit einer in einer früher erschienenen Veröffentlichung genauer besch…