Beitrag zur Frage der Pneumoniebehandlung mit Vitamin C
Elisabeth Bohnholtzer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1937 · Heft 26 · S. 1001-1003
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die ASCORBINSäUREBEHANDLUNG hat einen sehr günstigen Einfluß auf den Verlauf der kruppösen Pneumonie. Im Beginn der Erkrankung ist meist eine sofortige Kupierung möglich; auch bei später einsetzender Behandlung läßt sich in der Regel noch eine kritische oder lytische Entfieberung in zwei bis drei Tagen erreichen, wenn dann auch alle Stadien der Pneumonie durchlaufen werden. Hierbei ist die Besserung des Allgemeinzustandes (Prostration, Dyspnoe) am auffälligsten. Entgegen den Beobachtungen Hochwalds konnte jedoch eine schnellere Lösung der Pneumonie dann nicht mehr erzielt werden. Auf die Änderung…