Die chemische Wundbehandlung und konstitutionelle Umstellung des Gewebes in der Hand des praktischen Arztes*
F. Schück · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1932 · Heft 33 · S. 1280-1281
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die SäUBERUNG und ANREGUNG einer Weichteilwunde unterstützen wir durch täglich frische Verbände mit Solut. Kalii chlorati 1%. Diese Lösung erzeugt gute Granulationen, fördert aber nicht das Wachstum des Randepithels. 2. SCHRUMPFUNG und besonders EPITHESILIERUNG der Wunde wird erreicht durch tägliche Verbände mit Solut. Calcii chlorati, im Mittel 2%. Wenige Tage später kann man das Epithelwachstum spezifisch verstärken durch Verbände mit 10%iger Suprareninsalbe nach obigem Rezept. — Da wir Billroth-Batist oder sonstige undurchlässige Hüllen nicht verwenden, so kann sich auch der ambulante Patie…