Medikamentös induzierte Ösophagusulzera
E. Kobler, H. Bühler, H. J. Nüesch, P. Deyhle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 25 · S. 1035-1037
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Innerhalb eines Jahres wurden bei sieben Patienten medikamentös induzierte Ulzera – dreimal nach Doxycyclinhydrochlorid, dreimal nach Emeproniumbromid und einmal nach Pantogar® – im proximalen oder mittleren Ösophagus beobachtet. Typisch für das Krankheitsbild ist das rasch progrediente Auftreten von retrosternalen Schmerzen und Odynophagie wenige Stunden nach Einnahme des Medikamentes ohne oder nur mit wenig Flüssigkeit. Nach Absetzen des betreffenden Präparates werden die Patienten unter der Therapie mit einem Antacidum, möglichst kombiniert mit einem Oberflächenanästhetikum, oder unter Alginsä…