Todeszeitbestimmung beim dissoziierten Hirntod
C. Käufer, H. Penin · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 14 · S. 679-684
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der dissoziierte Hirntod läßt sich mit Hilfe eingehend diskutierter Parameter sichern. Hierbei fällt der Elektroenzephalographie als quantifizierendem Verfahren eine entscheidende Bedeutung zu: Die Isometrie im EEG bestätigt die klinische Diagnose des Hirntodes, eine nachgewiesene Wellenaktivität widerlegt den Organtod des Gehirnes. Die Todeszeitbestimmung stößt noch auf Schwierigkeiten, die jedoch zu beheben sind. Es wird zu diesem Zweck eine Gemeinschaftsstudie vorgeschlagen mit dem Ziel der kritischen Sammlung und zentralen Auswertung eines ausreichend großen Kollektivs von Fällen mit dissozii…