Infusionsflüssigkeiten als Ursache von Sproßpilzseptikämie im Kindesalter*
J. Ströder, F. Staib, F. C. Lange, H. Matheis · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 22 · S. 1090-1097
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die iatrogene, exogene Sproßpilzinfektion wird anhand von sechs Beobachtungen bei Säuglingen und einem Kind diskutiert. Besondere Berücksichtigung erfährt die Dauertropfinfusion, die entweder durch pilzverunreinigte Infusionslösung oder über einen subkutanen Sproßpilzabszeß an der Infusionsstelle zu Komplikationen, nämlich zu Fungämie oder Pilzseptikämie, führen kann. Der gehäufte Nachweis von Sproßpilzen auch auf der gesund erscheinenden Haut des Säuglings erfordert stets eine gründliche Desinfektion zur Verhinderung einer möglichen Inokulation und einer eventuellen Verunreinigung zu entnehmende…