CareLit Fachartikel

Schwangerschaftsunterbrechung aus psychiatrischer Indikation

K. Böhme, G. Marr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 16 · S. 865-872

Dokument
1093062
CareLit-ID
Jahr
1975
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K. Böhme, G. Marr
Ausgabe
Heft 16 / 1975
Jahrgang 100
Seiten
865-872
Erschienen: 1975-04-18 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Zwischen 1947 und 1969 wurden 303 Gutachten in Interruptioverfahren erstattet. 45,2% der Anträge wurden befürwortet, 53,4% abgelehnt. Neurologische Leiden lagen in 10% der Fälle vor. 79% der Frauen boten psychische Störungen, unter denen wiederum mit 89% reaktive Depressionen bei weitem überwogen. Endogene Psychosen stellten nur eine Randgruppe dar. Bei den reaktiv depressiven Frauen ließen sich jüngere Ledige in der ersten Schwangerschaft mit Umweltkonflikten und höherer Bereitschaft, Suizidabsichten zu äußern, von älteren Verheirateten mit einem oder mehreren Kindern, dem Gefühl drohender Leist…

Schlagworte

Depression Schwangerschaft DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift