Akute Polyneuropathie durch Diphenylhydantoin-Intoxikation
O. Meienberg, O. Bajc · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 29 · S. 1532-1539
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 34jährigen Epileptiker, der während mehr als 10 Jahren im Durchschnitt 300 mg Diphenylhydantoin und 200–300 mg Phenobarbital täglich einnahm, trat ein schwerer Status epilepticus auf, der sich nur mit hohen Dosen von Diphenylhydantoin und Phenobarbital intravenös beherrschen ließ. Während dieser Behandlung kam es akut zu einer schweren, vorwiegend motorischen, distal an den Beinen betonten Polyneuropathie, zugleich mit Kleinhirnsymptomen. Die Neuropathie bildete sich im Laufe eines Jahres weitgehend zurück. Die zerebellären Symptome blieben bestehen. Irreversible Kleinhirnschäden durch…