Zur pathologisch-anatomischen Abgrenzung der Thrombangiitis obliterans von der Arteriosklerose
H. J. Leu, U. Brunner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 04 · S. 158-161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Untersuchung von 415 Gefäßpräparaten im Zeitraum vom 1. 6. 1970 bis 1. 6. 1972 wurden elf Fälle von Thrombangiitis obliterans gefunden. Eine sichere Diagnose der Thrombangiitis obliterans ist nur an der amputierten Gliedmaße möglich. Ausgeschälte Verschlußzylinder erlauben aber in etlichen Fällen wenigstens eine Verdachtsdiagnose, daher sollten sie stets histologisch untersucht werden. Bei Rekonstruktion der arteriellen Strombahn durch Bypass sollte ein Arterienresektat der Verschlußstrecke entnommen werden. Biopsien aus Muskulatur und (oder) Subcutis sind nur aussagekräftig, wenn sie ein…