Zur Pharmakotherapie des chronischen Gliedmaßenarterienverschlusses mit intraarterielle Applikation von Verapamil*
P. Nissen, K. Alexander, K. H. Nedden, H. Fabel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 35 · S. 1288-1291
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei neun Kreislaufgesunden und zehn Patienten mit Arterienverschluß wurde die Wirkung von Verapamil (Isoptin®) auf die Ruhedurchblutung des Unterschenkels untersucht. Nach intraarterieller Injektion von 5 mg Verapamil stieg die Durchblutung bei Kreislaufgesunden im Mittel von 1,65 auf 7,14 ml/100 ml × min, bei Patienten mit Arteriopathie von 1,26 auf 3,57 ml/100 ml × min. Die arteriovenöse Sauerstoffgehaltsdifferenz nahm stark ab, die Sauerstoffaufnahme der Gewebe verhielt sich konstant. Glucose- und Lactatverwertung sowie der Lactat/Pyruvat-Quotient blieben unbeeinflußt.