Chirurgische Möglichkeiten bei der Behandlung des gastro-intestinalen Eiweißverlust-Syndroms
K. Fuchs, H.-D. Becker, H.-J. Peiper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 19 · S. 815-817
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hypoproteinämien bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sind nach neueren Untersuchungen eher Folge eines Eiweißverlustes in den Darm denn Folge einer Resorptionsstörung. Mit Hilfe radiomarkierter Makromoleküle kann dieser Verlust nachgewiesen werden. Für klinische und therapeutische Belange wird der 51Cr-Humanalbumin-Test bevorzugt. Gesunde scheiden in 96 Stunden weniger als 1% der injizierten markierten Humanalbuminmenge aus. Bei Patienten mit exsudativer Enteropathie liegt dieser Prozentsatz deutlich höher. Das gastrointestinale Eiweißverlust-Syndrom ist kein Krankheitsbild sui generis, sonde…