Herzbeuteltamponade bei terminaler Niereninsuffizienz
W. Piehl, R. Wilbrandt, M. D. Freyland, U. Frotscher, W. Messerschmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 30 · S. 1249-1252
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Herzbeuteltamponade bei terminaler chronischer Niereninsuffizienz ist ein meist unvorhersehbares, immer akut bedrohliches Krankheitsbild. Es wurde von 1967 bis 1970 bei 13 Patienten beobachtet, von denen sich 12 im chronisch intermittierenden Hämodialyse-Programm befanden. Regelmäßige Symptome waren kardiogener Schock, paradoxer Puls, Veneneinflußstauung und Dyspnoe; die übrige Symptomatik war uncharakteristisch. Vier Patienten starben, die anderen überlebten die Tamponade um mehrere Wochen bis zu zwei Jahren. Auffallend war, daß die Herzbeuteltamponade in zehn Fällen während einer Hämodialys…