Infektion mit dem Virus der Zentraleuropäischen Enzephalitis in Südwestdeutschland
R. Ackermann, W. Scheid, B. Küpper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 25 · S. 1141-1143
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im August 1965 wurde ein 33 Jahre alter Mann am oberen Neckar während seines Urlaubs von einer Zecke gebissen. Nach höchstens vier Tagen setzten die ersten Symptome einer biphasisch verlaufenden Erkrankung ein. Das Intervall zwischen den Krankheitsschüben betrug 14 Tage. Das klinische Bild der zweiten Phase entsprach einer abakteriellen Meningitis. Auf Grund der serologischen Befunde ließ sich die Erkrankung dem Virus der Zentraleuropäischen Enzephalitis zuschreiben. Wie die Beobachtung lehrt, ist also auch in der Bundesrepublik Deutschland mit dieser Virusinfektion zu rechnen. Nur mit Hilfe viro…