Herzkrankheiten als Ursache zerebraler Zirkulationsstörungen*
A. Bernsmeier, U. Gottstein, W. Rudolph · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 15 · S. 712-718
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zerebrale Kreislaufschäden kardialer Genese finden sich gehäuft bei erworbenen Vitien. Bei Mitralstenosen sind die Hirnarterien durch Embolien mit 12% in besonderem Maße gefährdet. In 5% der Fälle konnten unter den Mitralstenosen auch synkopale Anfälle registriert werden, in etwa gleicher Häufigkeit fanden sich diese bei der Mitralinsuffizienz, obwohl Hirnembolien hier seltener sind. Embolien werden ganz überwiegend (etwa 90%) im Stadium der absoluten Arrhythmie des Herzens beobachtet, während synkopale Anfälle und andere flüchtige neurologische Symptome meist infolge einer temporären, kardial be…