Zerebrale Durchblutungsinsuffizienz bei Verschlußprozessen der Arteria subclavia („subclavian steal effect”)
J. Vollmar, M. El Bayar, D. Kolmar, Th. Pfleiderer, P. B. Diezel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 01 · S. 8-14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Verschlußprozesse in der Anfangsstrecke der A. subclavia oder der A. anonyma können zu einer Strömungsumkehr in der Vertebralarterie führen. Dieser „subclavian steal”-Effekt stellt ein wichtiges pathogenetisches Prinzip einer zerebralen Durchblutungsinsuffizienz extrakranieller Ursache dar. Vier Kollateraltypen lassen sich unterscheiden: vertebro-vertebral, carotido-basilar, externo-vertebral, carotido-subclavial. Der zerebrale Blutentzug via A. vertebralis wird besonders bei Jugendlichen und bei funktionstüchtigem Circulus Willisii voll kompensiert und bleibt dann asymptomatisch. In allen andere…