Zur Pathogenese der Hortonschen Riesenzellarteriitis
F. Eulefeld · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 06 · S. 255-258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Hortonsche Riezenzellarteriitis, zuerst nur an der Arteria temporalis und später auch an anderen intrakraniellen Arterien beobachtet, kann Arterien des ganzen Körpers befallen. Die Mortalität beträgt etwa 10%, über die Ätiologie ist Sicheres nicht bekannt. Klinisch sind die Symptome bei Befall der Arteria temporalis charakteristisch. Histologisch ist der kennzeichnende Befund eine entzündlich-granulomatöse Infiltration der Arterienwand mit Fremdkörperriesenzellen in Beziehung zu Elasticafragmenten. Anhand eines tödlich verlaufenen Falles mit Befall aller Hirnbasisarterien wird die führende Ro…