Erythrozytendestruktion, Lokalisation der Hämolyse und Indikation zur Splenektomie bei hämolytischen Anämien1, 2
G. Gehrmann, P. Grobel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 02 · S. 76-81
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 22 Patienten mit hämolytisdier Anämie wurde die Erythrozytenlebensdauer mit radioaktivem Chrom (51Cr) bestimmt. Gleichzeitig wurde durch Oberflächenaktivitätsmessungen über Leber und Milz geprüft, ob eine organabhängige gesteigerte Hämolyse vorliegt. Bei allen Patienten wurden die Erythrozyten in gleichmäßig zunehmender Abbaurate eliminiert; unterschiedlich lange lebende Erythrozyten beim gleichen Patienten kamen nicht vor. Hinsichtlich des Ortes der Hämolyse konnten durch Oberflächenaktivitätsmessungen 3 Formen festgestellt werden: 1. Intravasal lienale Hämolyse (bei hereditärer Sphärozytose…