Richtlinien für die Operation bei schwerer Hämophilie
F. Bachmann, E. Beck, A. Akovbiantz, F. Duckert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 31 · S. 1527-1536
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über, einen 42jährigen Patienten mit schwerer Hämophilie A berichtet, der aus einer bekannten Bluterfamilie stammt. Seit frühester Jugend traten immer wieder Perioden mit Nasen- und Gelenkblutungen auf. In den letzten Jahren stellten sich zunehmend rezidivierende Blutungen aus dem oberen Intestinaltrakt ein. In der Annahme eines Ulcus duodeni wurde bei dem Patienten eine subtotale Magenresektion ausgeführt. Während und in den ersten Tagen nach der Operation konnte trotz relativ tiefem Faktor-VIII-Spiegel von 10% eine gute Hämostase mit porcinem antihämophilen Globulin erzielt werden. Es b…