Klinische Erfahrungen mit dem Antidot Pyridin-2-aldoxim-methojodid (PAM) bei E 605-Vergiftungen
W. D. Erdmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 23 · S. 1014-1016
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An einer ausgewählten Kasuistik von sicheren und fraglichen Vergiftungsfällen mit Parathion (E 605®) werden Möglichkeiten und Begrenzungen einer kausalen Therapie mit dem spezifischen Antidot PAM erörtert: Auch bei Verwendung von PAM bleiben hohe Atropin-Gaben, Magenspülung und Gaben von Tierkohle neben weiteren Maßnahmen der „Ersten Hilfe” unerläßlich. Intubation und künstliche Beatmung müssen bereitgehalten werden. PAM soll möglichst frühzeitig, und in einer Mindestdosis von 0,5 g, intravenös verabreicht werden. Die PAM-Injektion muß nach einigen Stunden und in schweren Vergiftungsfällen noch e…