Thrombolyse durch Infusionen hochgereinigter Streptokinase
Rudolf Gross, Walter Hartl, Gerhard Kloss, Burkhard Rahn · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 49 · S. 2129-2141
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 51 Kranke mit thromboembolischen Erkrankungen, überwiegend Phlebothrombosen und Thrombophlebitiden, erhielten von 1958 bis August 1960 320 intravenöse Infusionen hochgereinigter Streptokinase. Die infundierten Mengen lagen anfangs — aus Verträglichkeitsgründen — um oder unter 40 000 E innerhalb von 4 bis 5 Stunden, im letzten Beobachtungsjahr mit gut verträglichen Präparaten zwischen 40 000 und 300 000 E/4 bis 5 Stunden. Nebenerscheinungen — meist leichterer Art — traten bei 5 bis 10% der gesamten Infusionen (rd. ⅓ der Kranken) auf. Die klinische Wirksamkeit war überwiegend gut. Ihre Abhängigkeit…