Erlaubt eine kernmorphologische Untersuchung des Schwangerenblutes die Erkennung des Geschlechtes der Frucht?
M. Tolksdorf, G. Wolf-Heidegger, H. P. Klinger, H.-R. Wiedemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 06 · S. 252-255
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unlängst hat Vereschagin über gesetzmäßige, vom Geschlecht der Frucht abhängige quantitative Veränderungen im Bereich der Kernexkreszenzen der segmentkernigen Leukozyten schwangerer Frauen berichtet. Die weibliche Leibesfrucht verstärke, eine männliche dagegen hemme weibliche hämatomorphologische Geschlechtsmerkmale der Gravida. Vereschagin sah hierin eine Möglichkeit zur pränatalen Geschlechtsdiagnostik. — Unsere bei 60 Nichtschwangeren (als Kontrollpersonen) und 120 Gebärenden in genauer Wiederholung des Vorgehens von Vereschagin durchgeführten Untersuchungen zur Beurteilung des Leukozyten-Kern…