CareLit Fachartikel

Der Mechanismus des renalen Hochdruckes1

H. Sarre · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 15 · S. 714-721

Dokument
1093580
CareLit-ID
Jahr
1961
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Sarre
Ausgabe
Heft 15 / 1961
Jahrgang 86
Seiten
714-721
Erschienen: 1961-04-14 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Renaler Hochdruck tritt bei vielen ein- und doppelseitigen Nierenerkrankungen auf, bei denen Nierendurchblutungsstörungen bestehen. Nierenexstirpation kann in 50% der einseitigen Fälle den Hochdruck beseitigen. Durch Nierenarteriendrosselung (Volhard-Goldblatt) kann man experimentell Hochdruck auslösen. Dieser entsteht akut durch das in der Niere in den juxtaglomerulären Zellen gebildete Enzym Renin, das im Blut aus den Globulinen ein Peptid abspaltet (Hypertensin I) das leicht in ein hochvasoaktives Oktapeptid (Hypertensin II) übergeht. Die Struktur des Oktapeptids wurde geklärt, die Substanz sy…

Schlagworte

Blutdruck Blut DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift