Blutbild, Blutvolumen und Diurese bei Pyrazolon-Pyrazolidintherapie
A. Heidland, K. W. Schneider, K. Klütsch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 21 · S. 1050-1054
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die antidiuretische Wirkung von Pyrazol-Präparaten, vor allem nach längerer Verabreichung hoher Dosen, kann infolge Vermehrung des Plamavolumens bei gleichbleibendem Erythrozytenvolumen zu einer Pseudoanämie führen. Diese Pseudoanämie mit herabgesetzten Hb-, Erythrozyten- und Hämatokrit-Werten ist nur durch Bestimmung der aktiven Blutmenge von einer echten Anämie zu unterscheiden. Die Verträglichkeit und klinische Wirksamkeit von Tomanol® bei Arthritiden, Arthrosen und Lymphogranulomatose war gut. Die antidiuretischen Eigenschaften entsprachen in Ausmaß und Häufigkeit dem bekannten wasserretinier…