Zur Aktinomykose-Behandlung
Kurt W. Brückel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 36 · S. 1549-1551
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Aktinomykose des Menschen kommt eine endogene Infektion häufiger vor, als früher angenommen wurde. Wahrscheinlich spielen gewisse, meist aerobe, Bakterien bei der Ansiedlung der anaeroben Strahlenpilze eine adaptative Rolle, die jedoch gelegentlich auch von der Lymphogranulomatose übernommen werden kann. Beschrieben wird ein metastatisches aktinomykotisches Pleuraempyem bei einer 57- jährigen Frau. Unter kombinierter Penicillin-Supronal- und später Tetracyclinbehandlung bildete sich das Empyem vollständig zurück. Trotz langfristiger antibiotischer Vorbehandlung ließen sich von drei Zähnen…