Die quantitative Bestimmung der renalen Bromsulphaleinausscheidung als Leberfunktionsprobe
Kurt Plötner, Hans Adolf Kühn, Wilfried Wirsching · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 46 · S. 2051-2055
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 70 Patienten mit fraglichen und gesicherten Leberkrankheiten sowie 30 gesunden Kontrollpersonen wurde die Bromsulphaleinausscheidung im Sammelharn von 10 Stunden nach intravenöser Injektion von 5 mg/kg Körpergewicht bestimmt. Bei Lebergesunden wurden im Mittel 1,23±0,42% der injizierten Menge im Harn ausgeschieden, bei Verdacht auf Leberschädigung 2,05±0,53%, bei Leberzirrhose 5,5±3,15% und bei akuter Virushepatitis 13,3±12,6%. Bei 10 Patienten mit aktiver, tuberkulostatisch behandelter Lungentuberkulose 2,6± 0,64%. Danach müssen Werte bis 1,5% der injizierten Menge als normal, Werte zwischen…