Elektroschock und Wasserstoffwechsel
M. Broglie, O. Rühling · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 26 · S. 1131-1135
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 12 schizophrenen Patienten wird der Einfluß des Elektroschocks auf die Wasser- und Chloriddiurese im Volhardschen Wasserversuch (Wässerung mit 1500 ml) untersucht und mit der Auswirkung körperlicher Belastung oder pharmakologischer Reize (Injektion von Tonephin, Salyrgan, Adrenalin und Histamin) in Vergleich gesetzt. Dabei ergibt sich, daß der Elektroschock den Ablauf des Volhardschen Wasserversuchs im Sinne einer 1œ—2œ Stunden anhaltenden Hemmung der Diurese beeinflußt. Einen analogen Effekt erzielt man durch Injektion von Tonephin an Stelle des Elektroschocks. Auch die Chloridausscheidung w…