Schädeltrauma und Halswirbelsäule
G. Säker · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 14 · S. 547-550
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir können mit ausreichender Wahrscheinlichkeit somit zusammenfassend sagen: Ein Schädeltrauma kann die HWS im Sinne einer Distorsion in Mitleidenschaft ziehen, wenn die Gewalteinwirkung zu einer Hyperflexion der HWS führt. Einen Beweis für die traumatische Alteration der HWS bilden die lokalen und reflektorischen Symptome, die das Lokalsyndrom des „traumatischen derangement nuchal” ausmachen. Wir finden dieses Syndrom in 10 bis 25% aller frischen Schädeltraumen in der ersten Unfallwoche. Die Art der Symptome, ihre Ausprägung, ihr Beginn und Verlauf entsprechen den Gesetzmäßigkeiten einer Distors…