Versuche zur klinischen Anwendung einer „Pseudogravidität”
Rolf Kaiser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 19 · S. 744-748
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von der Beobachtung ausgehend, daß sich eine Hypoplasie des Uterus im allgemeinen nach einer Schwangerschaft — meist schon nach einer Extrauteringravidität oder einem Abortus — normalisiert, wurde durch eine Behandlung mit Östradiol und Progesteron in Depotform (ca. 2—4 mg Östradiol und 30—40 mg Progesteron pro Tag) während 2—3 Wochen eine „Pseudogravidität” erzeugt. In 3 Fällen, bei denen gleichzeitig dysmenorhoische Beschwerden bestanden, trat danach eine Vergrößerung des Uterus auf, die mehrere Monate nach Abschluß der Behandlung teilweise bestehen blieb; spätere Menstruationsblutungen verlief…