Kehlkopflose Sprache
G. Möckel, B. Schlosshauer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 35 · S. 1244-1246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit der Röntgenkinematographie wurde die Oesophagussprache nach einer Kehlkopftotalexstirpation analysiert. Es wurden neben einer Kontrollperson 16 laryngektomierte Patienten untersucht. Durch die Ausbildung einer Pseudoglottis in Höhe des Oesophagusmundes wird eine Ersatzsprache möglich. Wird eine modulationsfähige Sprache erzielt, so findet man eine schmale Pseudoglottis mit großer Beweglichkeit, und es zeigen sich außer Längskontraktionen des gesamten Oesophagus Antiperistaltik-Wellen, die ein langsames Austreiben der Oesophagusluft beim Aussprechen von Worten möglich machen. Spricht der Patie…