Die psychomotorische Epilepsie1
H. Krayenbühl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 39 · S. 1177-1181
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die psychomotorische Epilepsie stellt ein spezifisches epileptisches Syndrom dar, charakterisiert durch den klinischen psychomotorischen Anfall und durch eine exzessive synchronisierte Entladung in der Pars anterior eines oder beider Schläfenlappen. Häufig geht sie einher mit einer Persönlichkeitsveränderung und ist bei negativem Resultat der medikamentösen Behandlung einer erfolgreichen operativen Therapie zugänglich. Die einzelnen Beispiele zeigen, daß zwischen einer kryptogenetischen und symptomatischen Form zu unterscheiden ist. Bei der symptomatischen Form stehen ätiologisch posttraumatische…