Die perorale Wehenanregung mit Partergin
E. Leinzinger, F. Ribitsch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 51 · S. 1899-1901
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In 219 (82,3%) von 258 Beobachtungen hat sich Partergin (Methylergobasin in Tropflösung) als Wehenmittel in vorsichtiger Dosierung von 2—10 Tropfen als Einzeldosis bei einer maximalen Gesamtmenge von 30 Tropfen bewährt. Von den 39 Versagern (17,7%) dürfte ein Großteil auf die fehlende Wehenbereitschaft bei Überschreitung oder ungenauer Berechnung des Geburtstermines zurückzuführen sein. Ein Erfolg mit Partergin soll und kann aber nur beim Erreichen oder Überschreiten der individuellen Tragzeit erwartet werden. Zwei drohende intrauterine Asphyxien (0,9%) stehen in keinem nachweisbaren Zusammenhang…