Mucopolysaccharidose I-S (Morbus Scheie)
Ch. Luderschmidt, W.-B. Schill, D. Burg, K. von Figura, G. Hübner, D. Pongratz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 42 · S. 1482-1487
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei eineiigen Zwillingsschwestern wurde eine Mucopolysaccharidose I-S (M. Scheie) beobachtet. Die Krankheit ist klinisch durch Corneatrübung, Hepatosplenomegalie, Karpaltunnelsyndrom, Flexionskontrakturen der Finger und Zehen, Herzklappenfehler, normale Intelligenz und annähernd normalen Habitus gekennzeichnet. Biochemisch liegt ein Mangel an der lysosomalen Hydrolase α-L-Iduronidase vor. Im Urin wird vermehrt Dermatansulfat ausgeschieden. Die Muskulatur ist mitbeteiligt. Im Muskel konnten elektronenmikroskopisch in interstitiellen Zellen die für eine Speicherung von Glykosaminoglykanen typischen…