Myasthenia gravis und Lupus-erythematodes-Nephritis
R. Korz, H. Klein, E. Genth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 38 · S. 1485-1488
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 58jährigen Patientin entwickelte sich nach 14jährigem Bestehen einer Myasthenia gravis als »parathymisches Syndrom« ein Lupus erythematodes visceralis mit rasch progredienter Niereninsuffizienz und der Notwendigkeit einer Dauerdialysebehandlung. Während vor Beginn der Dialysetherapie ein relativ konstanter Cholinesterasehemmerbedarf (Pyridostigmin 420–660 mg/d über 14 Jahre) bei zweimaliger myasthenischer Krise vorlag, mußte nach diesem Zeitpunkt eine ständige Dosisreduktion, zuletzt bis auf 60 mg Pyridostigmin, vorgenommen werden. Dennoch traten zweimal schwere cholinergische Krisen au…