Über die Genese rezidivierender kolikartiger Leibschmerzen beim Kinde („Nabelkoliken”)1
K. H. Schäfer, M. A. Lassrich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 13 · S. 421-425
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die sogenannten rezidivierenden „Nabelkoliken” sind keine Krankheitseinheit, sondern ein Syndrom mit verschiedenartigster Ätiologie. In über der Hälfte der Fälle lassen sich mit Hilfe moderner röntgenologischer Untersuchungsmethoden organische Veränderungen am Magendarmtrakt nachweisen. Sie kommen als auslösende Ursachen für das Syndrom „Nabelkoliken” durchaus in Betracht. Zahlenmäßig weit obenan stehen in unserem auslesefreien Material von 260 Kindern rezidivierende ENTZüNDLICHE VERäNDERUNGEN im Bereich der LETZTEN ILEUMSCHLINGE UND DER ILEOZöKALKLAPPE. Sie dürften analog den Vorgängen im Rachen…