Zur Behandlung der Myasthenia gravis
Peter Seibert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 22 · S. 805-807
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die Behandlung der Myasthenie mit einem neu entwickelten Präparat „Pyridostigmin” berichtet. Hierbei handelt es sich um ein Pyridinhomolog von Prostigmin, welches nach den bisher unveröffentlichten tierexperimentellen Untersuchungen etwa fünfmal weniger toxisch ist als Prostigmin, während die Wirkung auf den isolierten Darm in vitro und in situ halb so stark wie diejenige des Prostigmin ist. Das Medikament wurde bei 23 Myastheniepatienten ausprobiert; es zeigten sich — wie zwei näher beschriebene Fälle darlegen — gegenüber der Prostigminbehandlung deutliche Vorteile: Die Wirkung auf…