Über die röntgenologische Erfassung kleiner Knochendefekte durch direkte Röntgenvergrößerung und Vergrößerungstomographie mit Feinstfokusröhren*
K. Werner, W. Bader · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1954 · Heft 01 · S. 87-90
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Feinstfokusröhre mit einem Fokus von 0,3 mm2 ermöglicht eine direkte Röntgenvergrößerung ohne Unschärfe und damit die Erfassung kleinerer Herde im Knochen bei Bereicherung der Aufnahmen an inneren Details. Dies wird an Hand von „Feinstfokusaufnahmen” unter Standardbedingungen, Feinstfokusvergrößerungsaufnahmen und Vergrößerungstomographien im Vergleich mit Normalaufnahmen und Normalschichtaufnahmen von experimentell gesetzten Knochendefekten im Tibiakopf bewiesen. (Die klinische Bedeutung der neuen Technik wird an einem Beispiel von Lymphogranulomatose des 5. Lendenwirbels demonstriert.)