Intravenöse und orale Cholezystographie
O. Hubacher · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 10 · S. 471-475
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auf Grund von 300 ambulanten Untersuchungen wird bewiesen, daß bei der Untersuchung mit Jodobil in 19,3%, bei Biligrafin nur in 1,3% negative Cholezystogramme, d. h. fehlende Füllungen, zu beobachten sind. Die unbefriedigenden negativen Cholezystogramme sind also beim Jodobil 15 mal häufiger als beim Biligrafin. Aus der negativen Füllung beim Biligrafin kann ein diagnostischer Schluß gezogen werden — in unserem Material waren 1,3% negative Cholezystogramme Cholelithiasisfälle —, während beim Jodobil dies nicht möglich ist. Die diagnostische Leistungsfähigkeit des Biligrafins ist bezüglich der Gal…