Das Handskelett bei frühinfantilen Affektionen des Zentralnervensystems
F. Schmid · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1957 · Heft 02 · S. 239-245
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Faßt man alle die erörterten Kriterien zusammen, so ergeben sich aus dem Radiogramm des Handskelettes Aufschlüsse über Art, Lokalisation und Entstehungszeitpunkt zerebraler Störungen, welche differentialdiagnostisch gerade bei Entwicklungsstörungen des Kleinkindesalters recht wertvoll sind. Dabei sprechen Handskelettalterationen wie Brachymesophalangie und Pseudoepiphysen für allgemeine (mesenchymale und zerebrale) Entwicklungsstörungen, während die lokalen Veränderungen im Bereich der Radiusepi-metaphyse, Asymmetrien und Reihenfolgestörungen im Auftreten der Carpalia weitgehend pathognomonisch f…