Einfluß des Gesamtfilters von Röntgenröhren und der Röhrenspannung auf den Bildkontrast bei Aufnahmen
A. Schaal · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1960 · Heft 07 · S. 119-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Bei 50 kV Röhrenspannung zeigt sich bei Verwendung eines 5 cm und darüber starken Wasserphantoms bei geringen Unterschieden in der Wasserdicke (Muskelgewebe) keine Kontraständerung bei einer Gesamtfilterung bis 4 mm Al. Befinden sich auch stärker absorbierende Stoffe, z. B. Knochen, im Strahlengang, so kann eine Kontrastminderung bei einer Gesamtfilterung von mehr als 2 mm Al wahrgenommen werden. 2. Bei Weichteilgewebe mit geringen Dickenunterschieden zeigt sich bei Steigerung der Spannung von 50 auf 200 kV nur eine geringe Abnahme des Kontrastes, bei Knochen dagegen eine erhebliche Abnahme de…