Gefäßzeichen im Areal der Stirnhöhlen
H. J. Süsse · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1964 · Heft 02 · S. 215-225
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zahlreiche normale und atypische Gefäßzeichen des Stirnhöhlenareals werden beschrieben und unter hämodynamischen Gesichtspunkten besprochen. Neben ihrer röntgendiagnostischen Bedeutung werden sie als Hinweise dafür aufgefaßt, daß die Ausbildung der Stirnhöhlen wesentlich von der individuell in dieser Region bestehenden Druck- und Durchblutungssituation mitbestimmt wird. Durch Kontrastmittelinjektionen werden Diploëvenen nachgewiesen, welche die Stirnhöhlen als zarte Randsinus umgeben. Die eigentlichen Diploëvenen nehmen nur einen Teil der röntgenologisch sichtbaren Diploëkanäle ein.