Die Möglichkeiten des Nachweises und der Lokalisation von malignen Tumoren mit der 67 Ga-Szintigraphie
S. F. Grebe, H. Schoen, R. Steckenmesser, N. Heger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1972 · Heft 01 · S. 73-76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach intravenöser Injektion von 2—3 mCi Gallium-67-Zitrat kann man 2—3 Tage später maligne Weichteiltumoren szintigraphisch nachweisen und lokalisieren und die Ausdehnung des Prozesses erkennen. Oberflächlich gelegene Tumoren mit einem Mindestdurchmesser von 0,8 cm und in der Tiefe gelegene mit einem von 2 cm sind nachweisbar. Anbehandelte oder behandelte Malignome speichern seltener 67Ga. Bei 108 untersuchten Fällen waren 83 maligne Tumoren, von denen 57 67Ga eingelagert hatten. Im Bauchraum ist die Unterscheidung einer 67Ga-Anreicherung im Tumor von der physiologischen und unterschiedlich stark…