Röntgenbefunde bei Whipplescher Erkrankung
E. Schöner · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1972 · Heft 11 · S. 563-567
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand der Literatur und eines eigenen Falles werden die Röntgenbefunde bei WHIPPLEscher Erkrankung beschrieben. Am häufigsten sind Veränderungen des Dünndarms im Sinne eines Malabsorptionssyndroms („deficiency pattern“), signifikanter sind Randdefekte an den oberen Jejunalschlingen sowie Pelotteneffekte am Duodenum als Ausdruck vergrößerter Lymphknoten. Die Duodenographie in Hypotonie und die Isotopenlymphographie sind als leicht durchzuführende Untersuchungen zur Diagnostik und Verlaufsbeobachtung der Erkrankung gut geeignet.