Genitographie bei Kindern
E. Richter · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 03 · S. 257-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter Genitographie versteht man die röntgenologische Kontrastdarstellung des Hohlraumsystems des Genitaltrakts mit evtl. vorhandenen Verbindungswegen zu Nachbarorganen. Intersexualität (35 Fälle) stellt bei Kindern die Hauptindikation dar. Hierbei ist zu klären, ob eine Vagina und ein persistierender Sinus urogenitalis vorhanden sind und auf welche Weise beide miteinander in Verbindung stehen. Wichtig ist die möglichst frühzeitige Klärung der Anatomie des Genitale. — Weitere Indikationen für eine Genitographie sind andere angeborene oder erworbene Anomalien des Urogenitaltrakts.