Beitrag zum ungünstigen pharmakoangiographischen Effekt des Adrenalins bei malignen Nierentumoren
I. Lélek, V. Gasztonyi · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 03 · S. 226-232
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Autoren sahen in 2 Fällen den ungünstigen Effekt des Adrenalins bei der Darstellung maligner Nierentumoren. Nach Adrenalingabe kam es nämlich zu einem geringeren Kontrastmittelangebot an die Tumorgefäße als bei der Angiographie ohne Pharmakon. Ihrer Meinung nach ist dieser Nachteil des Adrenalins der Tatsache zuzuschreiben, daß es durch die Engstellung der interlobären Arterien auch die tumorversorgende Arterie verschließt und die neugebildeten Gefäße gegenüber Adrenalin in bestimmten Fällen stärker reagieren. In ihrem Fall 3 reagierten die Tumorgefäße gegen Adrenalin viel kräftiger, als es a…