Einsatzmöglichkeiten der Sonographie zur Differentialdiagnostik raumfordernder renaler Prozesse
H. Frommhold, D. Koischwitz, P. Brühl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 11 · S. 452-457
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zweidimensionale Ultraschallechographie kann als eine zuverlässige, den Patienten wenig belastende Methode zum Nachweis und zur topographischen Zuordnung von Raumforderungen im Retroperitonealraum herangezogen werden. Das gilt insbesondere für Tumoren im oberen Abdomen, deren Zuordnung zu den Organen Niere, Nebenniere, Pankreas und Milz bisweilen schwer fällt. Die Kriterien einer differentialdiagnostischen Beurteilung sonographischer Bilder werden dargelegt und diskutiert. Verfahrenstechnisch sollte die Echographie vor den invasiven Methoden, besonders der Angiographie, zum Einsatz gelangen.